Manfred

Tauchen

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Das Tauchen ist im Moment mein neuerstes Hobby. Jahrzehnte lang war der Wunsch vorhanden, ich hatte schon früh zu schnorcheln begonnen. Lange Zeit konnte ich aus verschiedenen Gründen den Wunsch des Gerätetauchens nicht realisieren.
Im Herbst 2002 begann ich beim TC-Pinguin mit der Ausbildung zum CMAS Breviet*. Im April 2003 absolvierte ich die Prüfungstauchgänge im Neufeldersee.

Mit den Klubkollegen konnte ich weitere Erfahrung im Attersee und Wolfgangsee sammeln. Zu diesen Erfahrungen gehörten auch schon Reglervereisungen in ca. 30 m Tiefe - ich war sehr froh diese Erfahrung mit einem Tauchlehrer bzw. sehr erfahrenen Taucher an meiner Seite machen zu können! Auch an meinem Bleigurt konnte ich die zunehmende Erfahrung bemerken. Benötigte ich am Anfang 11 kg Blei um abtauchen zu können so waren es nach 30 Tauchgängen nur mehr 3 kg.
Nachdem ich mir noch bis dahin Flaschen, Jacket und Regler vom Klub geliehen hatte, habe ich mir dann im Sommer 2003 eine komplette eigene Ausrüstung gekauft. Im Herbst habe ich dann noch günstig einen Suunto Vytec Tauchcomputer erstanden. Zur Verlängerung meiner mechanischen Konsole dient ein Stück Plexiglas - so kann ich alle Instrumente überblicken, obwohl ich aus Sicherheitsgründen alle Instrumente doppelt habe.

Im Winter von 2003 auf 2004 trainierte ich für das Breviet**. Ich schätze die gründliche Ausbildung im Klub sehr und bin überzeugt, dass man mit einer schnellen Ausbildung in einer kommerziellen Tauchschule nicht so gut für überraschend auftretende Probleme gerüstet ist wie mit der doch langwierigen CMAS Ausbildung.
Vorbereitungen zum Tauchgang am Wolfgansee
Nach einem Tauchgang am Attersee
Mit der Zeit habe ich meine Tauchausrüstung erweitert. Da ich viel in den österreicheischen Seen tauche, ist es nahe liegend, dass ich 2004 einen Trockentauchanzug angeschafft habe. Für sommerliche Temperaturen habe ich einen 3 mm Shorty gekauft. Die wichtigste Investition habe ich aber 2008 in neue Regler gemacht ...
Da mein Hauptregler öfters vereiste habe ich die Tauchgänge analysiert. Ich konnte keinen extrem hohen Luftverbrauch feststellen. Trotzdem kam es immer wieder zwischen 32 und 35 m Tiefe beim abtauchen zu Reglervereisern. In dieser Tiefe hatte ich ca. 170 Bar in der Flasche, also genau den Druck, wo der Joule-Thomson-Effekt bei Luft sein Maximum hat.
Die Neigung eines Reglers zu vereisen hängt von vielen Faktoren ab - messtechnisch ist dies kaum zu erfassen. Eine EN 250 Kaltwassertauglichkeit sagt nichts über die in der Praxis aus ...
So habe ich mich Anfang 2008 entschlossen zwei Poseidon Cyklon 5000, altbewährte und von Berufstauchern gelobte Regler, anzuschaffen. Die bisherigen Erfahrungen raufschrauben und atmen - das Ding funktioniert ganz einfach.
Der einzige Kritikpunkt ist die Anordnung der Anschüsse für die Schläuche. Sie sind so knapp nebeneinander, dass eine Montage eines dickeren Funk-Druckgebers praktisch nicht möglich ist. Da die Niederdruckabgänge außerdem genau links und rechts des DIN-Anschlusses sind, ist es auch ein Problem auf einem V-Ventil 2 Regler aufzuschrauben. Die Niederdruckschläuche sind sich gegenseitig im Weg.
Aus den alten Reglern habe ich einen Warmwasserregler für Reisen konfiguriert. In den warmen Gewässern benötigt man keine doppelte erste Stufe, außerdem wird man kaum eine Flasche mit zwei Anschlüssen bekommen. Ein weiterer Vorteil ist das geringere Gewicht - bei Flugreisen ein wichtiges Argument.
Im Frühjahr 2014 habe ich eine CMAS Side Mount Kurs absolviert. Es ist sicher eine interessante Art zu tauchen!

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© bei DI Manfred Gruber